Da ich auf grund meiner Verletzungen in ein anderes Krankenhaus verlegt wurde. Zu unserem Glück gab es dort deutschsprechendes Personal, unter anderem wurde uns ein deutschsprechende Betreuerin zur Seite gestellt, da wir total depresiv und verstört waren, zuerst waren wir gar nicht glücklich darüber, wir wollten nur unsere Ruhe. Doch nach kurzem kennenleren und ein paar intensiven Gesprächen, bemerkte ich daß wir auf der selben Wellenläge in unserem Glauben sind. Mit der Klinikleitung war ausgemacht,sobald alle Untersuchungen abgeschlossen sind uns der Sanka ins Krematorium das 100 km entfernt lag fahren würde um unseren Sohn zu sehen.Bevor wir los fuhren, gab uns die Betreuerin noch eine Rose mit,wir legten Sie zu Ihm in den Sarg und verabschiedeten uns von Ihm.
Spät Abends in der Klinik,wollte ich noch auf die Terasse um eine Zigarette zu rauchen,so fuhr mich Sigi hinaus(war auf Grund meiner Verletzungen an den Rollstuhl gefesselt). Dort saßen wir kurz als ich den intensiven Rosengeruch roch,so fragteich Sigi riechst Du das auch er antwortete ja es riecht aufeinmal ganz intensiv nach Rosen. Dieser Geruch hielt ungefähr 2 Minuten an, dannwar er so plötzlich verschwunden wir er aufgetaucht war. Das unglaublich dabei ist nur das auf der ganzen Terrase keine Rosen standen und im Garten auch nicht,es war als würden wir in einem Rosenmeer stehen.

Auch gabe es dort 2 Pinien, die an der Terasse grenzten(Terasse befand sich im 2 Stock) am ersten Tag dachten wir es gäbe im Garten eine Vogelfoläre so ein gezwitscher war dort,einen Tag später wollten wir die Vögel anschauen gehen, doch es gab keine Voläre. Zur unserer Verwirrung kamen ganze Vogelschwäreme zu den Pinien geflogen,es war wiklich unglaublich denn auf den zwei Baümen gab es keinen Platz mehr und es war ein gezwitscher wahnsinn.Auch Magarethe und das Klinikpersonal bestätigten uns das so etwas noch nie war und erst bei unserer Ankunft losging.Normalerweise hören Vögel auf zu singen wenn es dunkel wird,aber solange wie wir Abends auf der Terasse waren,sangen die Vögel und das war jedesmal bis 24 Uhr.Dieses Schauspiel hielt solange an,wie wir in der Klinik waren ca 10 Tage.Margarethe berichtete uns,als wir wieder zu Hause in Deutschland waren,das nach unserer Abreise die Vögel auch verschwunden sind und alles wieder normal war.

Nach ein paar Tagen,kam Opa in die Klinik um unser Gepäck zu bringen. Das unglaubliche daran Fabian hatte von Mc. Donald 4 Musikrekorder in seinem Rucksack und diese funktionieren nur wenn ein kleiner Hebel nach oben geschoben wird.Opa stellte seinen Rucksack ab und sogleich ertönte sein Lieblingslied,wir schauten uns alle verwirrt an, warum ausgerechnet sein Lieblingslied und kein anderes.

Auch auf dem Flug nach Deutschland passierten unglaubliche Ereignisse die mit dem Verstand einfach nicht zu erklären sind.Ich will hier nur die wichtigsten erzählen.
Zu Hause wurden wir schon sehnsüchtigst erwarten von den großen Kindern.Für Flo war es noch ein ganz besonderer Schlag, denn er ist an diesem Tag geboren,wie Fabian gestorben ist, auch ist Fabian am selben Tag geboren wie sein Opa in Spanien.
Zurück zum ersten Abend zu Hause.Sigi ging als erstes in Fabis Zimmer und strich über die Matratze in seinem Bett,sofort rief er kommt kommt,er sagte streicht mal über die Matratze tatsächlich war dort ein naßer fleck wie konnte das sein.(Bettzeug war abgezogen und Leituch auch, das machte ich noch bevor wir abflogen)
Gut, Fabi hate in der Nacht bevor wir abflogen ins Bett gepieselt,aber das müsste in den 5 wochen wo wir weg waren längst getrocknet sein.
in den nächsten Tagen und Wochen ,kamen viele Freunde vorbei,auch diese bestätigten den Fleck,das verwunderlichste daran, der Fleck wurde immer größer und nahm eine Herzform an. Nach ca 2 Monaten trocknete der Fleck,auch heute die dieser Fleck machmal noch feucht und dann wieder trocken.

Am nächten Tag holte Sigi    ein paar Semmeln bei Rewe,kurz vor dem Semmelregal hörte er einen Knall erschrack schaute wo es herkam und genau neben ihm auf Kopfhöhe viel eine Getränkedose um, er traute seinen Augen nicht als sich dort ein Kinderüberraschungsei in der Lücke um seine eigene Achse drehte,ist schon verwunderlich den ein Ei dreht sich niemals selbst,es muß gedreht werden.Zu Hause erzählte er mir davon,ich sagte hast Du das ei mitgenommen,hatte er natürlich nicht,so ging er nochmals zu Rewe um das Ei zu holen,gerade noch rechzeitig denn ein Mitarbeiter füllte die Regale gerade wieder auf und wollte das Ei aufräumen. zu Hause öffnete ich das Ei und traute meinen Augen nicht, ein Urlauber mit einem Krebs am Fuß. Ich muß erwähnen das Fabian und ich auch die ganzen Jahre zuvor im Urlaub jeden Morgen auf Krebse,Krabbenfang gingen.Es war für ihn immer das schönste am ganzem Urlaub und auf das er sich am meisten freute.Soll das alles Zufall sein?

Fabian kam ca 1 Woche später nach Deutschland, erst hieß es wir dürfen ihn nicht mehr sehen,doch da er in Spanien balsamiert wurden, konnten wir nochmals zu ihm.Die Kränze und Bukett waren auch schon da.Der Wärter nahm unser Bukett vorsichtig vom Sarg und legte es ab und öffnete den Sarg.Als wir ssoweit waren,verschloß der Wärter den Sarg wieder und holte unser Bukett wieder vorsichtig doch kurz vor unseren Füssen flog ein Rosenkopf direkt vor unsere Füsse.es war als würde wirklich jemand den Rosenkopf herausgerissen haben und in einem hohen Bogen zu unseren Füssen geschmissen haben. Wir nahmen den Rosenkof mit nach Hause und er riecht heute noch nach Rosen.

Auch machte meine Schwägerin Bilder  vom Sarg in der Aussegnungshalle,ca 10 stück nacheinander,bei einem einzigen Bild sieht man die Umrisse(sind ganz hell)von unserem Fabian.Bei allen anderen Bilder ist nichts zu sehen.

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Genau diese Zeichen ließen mich keine Ruhe finden, ich wollte mehr erfahren bzw. Erklärungen dafür haben.

Gibt es wirklich ein Leben nach dem Tode oder waren die sogenannten Zeichen nur alles Einbildungen?

Auch hierbei bekam ich unerwartet Hilfe. Ich besuchte die Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern. Dort ergab es sich, dass ich Jutta kennenlerte und wir uns gleich sehr sympathisch waren, heute ist Sie einen von meinen besten Freundinnen, da Sie das gleiche Schiksal teilt.

Sie kannte das Medium Karina Traxinger und verienbarte ein Seminar nur für uns verwaiste Eltern.

Doch der Termin fand unglücklicherweise genau 2 Tage nach meiner ZahnOP statt, ich rechnete nicht damit teilnehmen zu können, da ich nach der letzten OP sehr starke Beschwerden hatte, also ließ ich meine Teilnahme bis zu letzt offen. Doch diesmal ging es mir sehr gut und konnte teilnehmen.

Das Seminar war einzigartig und Balsam für unsere verwundeten Seelen.

Ich war so fasziniert davon, dass ich einen Termin für die Jenseitssitzung machte. Endlich kam der Tag der Sitzung. Ich war sehr aufgeregt und nervös, denn ich wusste nicht so richtig was mich erwartet. Frau Traxinger kam mir mit so viel Herzlichkeit und Verständnis entgegen, dass ich jegliche Angst verloren hatte. Sie erklärte mir den Ablauf der Sitzung und es ging los.


Die Sitzung war unglaublich; soviel eindeutige Aussagen bzw. Botschaften von unserem Fabi, die konnte wirklich niemand wissen, außer ich und mein Mann.

Danach hab es keine Zweifel mehr, unser Kind lebt; der TOd ist nicht das Ende!

Dieses Erlebnis führte dazu, dass ich die Seminare bei Frau Traxinger besuchte. Dadurch änderte sich mein Leben sehr, denn die Wut auf das Geschehene wandelte sich und ich konnte nach und nach das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen annehmen sowie die Trauer verarbeiten. Das bei mir leider kein Psychologe schaffte. Der Schmerz um den Verlust meines SOhnes wird immer bleiben.

Nur weiß ich Fabi lebt in einer anderen Welt, es geht ihm gut und wir werden wieder zusammen sein, wenn unser Tag gekommen ist.

All die Liebe, Zeichen und Botschaften, die er bis heute schickt, lassen mich hier mein Leben leben.

Ich besuche bis Heute die Seminare von Frau Traxinger und mache jährlich eine Jenseitssitzung. Dadurch bin ich viel sensibler geworden und spüre Fabi. Dies ist ein unglaubliches Gefühl.


Dieses schreibe ich, um anderen verwaisten Eltern Mut und Zuversicht zu geben, um zu zeigen, dass der Tod nicht das Ende ist.


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